Kompressionsstrumpf

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Gut versorgt nach der Venen-OP

Wie schnell man sich nach einer Krampfadern-OP wieder erholt hängt einerseits von der schwere des Eingriffs und den körpereigenen Heilungstendenzen ab. Andererseits spielt eine wirkungsvolle Nachsorge eine wichtige Rolle, um schnell wieder auf die Beine zu kommen. Unsere Tipps für eine schnelle Genesung.

Kompressionsstrümpfe

Strümpfe gehören zur Nachbehandlung jeder Krampfadernoperation. Der Druck des Gestricks unterstützt die Funktion der verbliebenen Venen und lindert Schmerzen. Durch den Eingriff entstandene Schwellungen und Blutergüsse, die leider unvermeidlich sind, werden in den Wochen nach der Operation reduziert. Da nach der Venen-OP viele Patienten das erste Mal mit dem Thema Kompressionsstrümpfe in Kontakt kommen, ist es von grosser Bedeutung den richtigen Strumpf zu wählen. Nur so ist gewährleistet, dass der Strumpf auch wirklich getragen wird. Darauf muss man achten:

  • Wählen Sie nach der Krampfadern-OP Strümpfe die sich einfach anziehen lassen, z.B. die Venosan 4002 oder die Sigvaris Magic.
  • Die Strümpfe sollten das gesamte operierte Gebiet abdecken. Wurde in der Kniekehle operiert, müssen mindestens Schenkelstrümpfe getragen werden. Der behandelnde Arzt wird die passenden länge verschreiben.
  • Mit der passenden Befestigung sind Kompressionsstrümpfe angenehm zu tragen. Schenkelstrümpfe nach einer Crossektomie sind eine schlechte Wahl, weil der Haftrand dann direkt über der Wunde an der Leiste zu liegen kommt. Besser sind Strumpfhosen oder allenfalls Einbeinstrümpfe mit Hüftbefestigung.

Kühlen

Kühlende Wickel wirken abschwellend und fördern den Heilungsprozess. Die speziell für die postoperative Anwendung konzipierte Veinalgic Kompressionsbandage erleichtert das Kühlen nach Venenoperationen. Eine in der Bandage eingearbeitete Tasche hält das mitgelieferte Kühlpack an der richtigen Stelle. Weiter ist im gebrauchsfertigen Set eine Schaumstoffpelotte enthalten. Sie kann zur lokalen Druckerhöhung über der Operationsstelle eingesetzt werden. Die Veinalgic Bandage ist für den Oberschenkel und die Wade erhältlich.

Bewegung

Grundsätzlich ist regelmässige, leichte Bewegung bereits einige Tage nach der Operation erlaubt und sogar wünschenswert. Spazieren oder Schwimmen Sie regelmässig, um den venösen Rückfluss anzuregen. Auf anstrengende Sportarten sollte noch währen 4-6 Wochen verzichtet werden. Auch schweres Heben ist in dieser Zeit nicht erlaubt.

Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen mitteilen, ob und wie Sie sich nach der Venenoperation bewegen dürfen. Halten Sie sich unbedingt an diese Anweisungen.

Venosan Kompressionsstrümpfe – Made in Switzerland

Kompressionsstrümpfe sind hochentwickelte, medizinische Hilfsmittel, die mit grösster Präzision hergestellt werden müssen. Die von den Schweizer Kunden gewünschte Qualität kann nur durch eine Produktion in der Schweiz erreicht werden. Venosan Kompressionsstrümpfe werden deshalb im zürcherischen Wald hergestellt und das vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt.

Venosan Kompressionsstrümpfe

Vom Garn bis zur Qualitätskontrolle

Kompressionsstrümpfe werden aus umwundenen Garnen gefertigt. Das Umwinden, also das Einwickeln eines elastischen Fadens mit zwei unelastischen Fasern ist äusserst anspruchsvoll. Wenn hier Fehler passieren, wird später bei der Herstellung die Strickmaschine angehalten oder ein Strumpf mit Strickfehlern produziert. Deshalb werden die Garne für die Venosan Kompressionsstrümpfe alle in der Schweiz umwunden, direkt neben der Strickerei.

Kompressionsstrumpf in einer Rundstrick-Maschine
So wird ein rundgestrickter Kompressionsstrumpf hergestellt.
Nähen eines Kompressionsstrumpfs
Zahlreiche Arbeitsschritte erfolgen nach wie vor von Hand.

In der Strickerei läuft vieles vollautomatisch ab. Sind die Strickmaschinen richtig programmiert und eingefädelt, werfen sie alle paar Minuten einen Kompressionsstrumpf aus. Zwar prüfen Sensoren, ob der Faden keinen Fehler hat, Fehler im Gestrick können aber nur durch das geschulte Auge einer Mitarbeiterin entdeckt werden.

Der nächste Produktionsschritt erfordert viel Handarbeit. Innert Sekunden nähen die langjährigen Mitarbeiterinnen des Betriebs die Fussspitzen der Strümpfe zu, bringen Haftbänder an und machen aus zwei Hosenbeinen eine passgenaue Strumpfhose. Jeder Arbeitsschritt wird elektronisch erfasst und der am Fuss eingestrickten Seriennummer des Strumpfs zugeordnet. Das garantiert grösste Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Produktion. Auch Verwechslungen bei den über 100 Massstrümpfen pro Tag werden so ausgeschlossen.

Schliesslich werden die Strümpfe ein letztes Mal von einer Mitarbeiterin angeschaut und als Paare auf einen Karton aufgewickelt.

Zahlreiche Druckmessungen an den Prototypen vor der Serienproduktion und regelmässige Stichprobenkontrollen im hauseigenen Labor garantieren beste Qualität und Wirksamkeit der Venosan Strümpfe.

Venosan Kompressionsstrumpf
Das Resultat lässt sich sehen (und spüren!)
Venosan Kompressionsstrumpf
Guter Tragekomfort, schöne Optik und top Wirkung

Interessantes Sortiment mit Spezialitäten

Da Venosan seine Garne selbst umwindet, finden sich im Sortiment zahlreiche Spezialitäten mit einzigartigen Eigenschaften. Egal, ob Sie einen extra-weichen Strumpf mit leichtem Tragekomfort suchen, oder einen robusten mit höchster Wirkung vorziehen, Venosan bietet das passende Modell.

Antibakteriell: Die Venosan 5000 sind mit Silber ausgestattet, welches das Bakterienwachstum hemmt. Silberionen im Gestrick des Venosan 7000 verhindern zusätzlich das Wachstum von Pilzen auf der Haut.

Hautfreundlich: Alle Venosan Strümpfe sind angenehm zu tragen. Spezielle SeaCell active Algenfasern in den Venosan 7000 schützen und pflegen die Haut aber aktiv. Der Strumpf kann sogar von Personen mit Neurodermitis getragen werden.

Natürlich: Viele Personen tragen am liebsten Baumwolle auf der Haut. Die Venosan 3000, 5000 und 7000 sind deshalb mit Baumwolle gefertigt.

Trocken: Das bei allen Venosan Strümpfen verwendete Tactel leitet Feuchtigkeit von der Haut weg. Besonders gut zu spüren ist dieser Effekt bei den Venosan 4000.

Die hochwertigen Kompressionsstrümpfe von Venosan gibt’s im führenden Schweizer Onlineshop kompressionsstruempfe.ch.

Stützstrümpfe oder Kompressionsstrümpfe?

Gibt es einen Unterschied zwischen Stütz- und Kompressionsstrümpfen? Welche Strümpfe brauche ich? Werden die Stützstrümpfe massgefertigt? Diese und viele weitere Fragen rund um medizinische Strümpfe werden hier beantwortet.

Stütz- oder Kompressionsstrumpf?

Die Begriffe Stütz- und Kompressionsstrümpfe werden oft gleichbedeutend verwendet. Nicht selten kennen sogar medizinische Fachpersonen den Unterschied nicht und sprechen stets von Stützstrümpfen. Dabei gibt es bedeutende Unterschiede.

Stützstrümpfe haben eine leichte Kompression und unterstützen das Venensystem damit nur gering. Sie werden vor allem zur Vorbeugung getragen und können bei gesunden Venen Beschwerden verhindern. Wer zum Beispiel an einer Messe oder Feier lange stehen muss, hat danach müde, schwere Beine. Mit Stützstrümpfen kann diesen funktionellen Beschwerden effektiv entgegengewirkt werden. Stützstrümpfe können aus unterschiedlichem Material gefertigt sein. Für Damen gibt es sogar Varianten in transparenter Feinstrumpf-Qualität. Für Herren werden blickdichte Strümpfe, oft mit Rippmuster angeboten.

Kompressionsstrümpfe sind medizinisch wirksame Hilfsmittel bei Venenerkrankungen oder lymphatischen Schwellungen. Sie unterstützen den venösen Blutfluss in Richtung Herzen gezielt. Diese Wirkung wird durch einen kontrollierten Druckverlauf erreicht, der an der Fessel sein Maximum hat und zum Oberschenkel hin auf ca. 40% abnimmt. Anhand des Fesseldrucks werden die Strümpfe in Kompressionsklassen unterteilt. Die Kompressionsklassen sind genormt.

Kompressionsklasse 1

18-21 mmHg: Die leichteste Kompressionsklasse wird zur Vorbeugung von Beschwerden, bei Schweregefühlen oder zur Prophylaxe in der Schwangerschaft (wenn keine Krampfadern vorliegen) eingesetzt.

Kompressionsklasse 2

23-32mmHg: Die am häufigsten verschriebene Kompressionsklasse wird bei Krampfadern, in der Schwangerschaft, nach Venenoperationen, bei chronischer venöser Insuffizienz (CVI), bei Thrombosen und abgeheilten Beingeschwüren getragen.

Kompressionsklasse 3

34-46 mmHg: Der relativ feste Druck der Kompressionsklasse 3 wird nur in Ausnahmefällen benötigt. Ausgeprägte Lymphödeme, Lipödeme oder das offene Bein (Ulcus cruris venosum) sind die Indikationen für einen derartigen Strumpf.

Grössensysteme

Stütz- und Kompressionsstrümpfe unterscheiden sich auch in der Art der Grössenbestimmung. Bei den Stützstrümpfen wird die Grösse anhand von Gewicht, Körpergrösse und/oder Schuhgrösse bestimmt. Da diese Methode relativ ungenau ist, haben Stützstrümpfe auch keinen garantierten Druckverlauf.

Anders ist es bei den Kompressionsstrümpfen. Die Grösse wird durch Messen der verschiedenen Beinumfänge bestimmt. Dadurch wird garantiert, dass der Strumpf perfekt ans Bein passt und der Druck gegen oben hin kontinuierlich abnimmt. Das Messen ist relativ einfach und kann problemlos zu Hause selbstständig durchgeführt werden.

Massanfertigungen

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Kompressionsstrümpfe immer massgefertigt werden. Die allermeisten Beinformen können mit vorkonfektionierten Stümpfen „ab der Stange“ behandelt werden. Das Messen der Beinumfänge ist dennoch unerlässlich, um die passende Konfektionsgrösse zu ermitteln.

Nur in seltenen Fällen, z.B. bei sehr starken Schwellungen oder untypischen Beinformen, ist eine Massanfertigung nötig. Deren Preis beläuft sich schnell auf ein paar Hundert Franken. Deshalb wird wenn immer möglich versucht einen vorkonfektionierten Strumpf abzugeben.

Vergütung durch die Krankenkasse

Kompressionsstrümpfe der Klasse 2 und 3 werden von der Krankenkasse vergütet, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt. Die Grundversicherung erstattet einen von der MiGeL Liste vorgegebenen Betrag für maximal 2 Paar Kompressionsstrümpfe pro Jahr. Strümpfe der Kompressionsklasse 1 und Stützstrümpfe werden von der Krankenkasse nicht vergütet.

Die neue medi Collection ist da

Jeden September freuen sich modebewusste Strumpfträgerinnen auf die neue medi Collection. Auch dieses Jahr werden Sie mit neuen Trendfarben verwöhnt. Das aktuelle Farbkonzept 2015/2016 ist von den verschieden Farbtönen des Himmels inspiriert und ab dem 07.September 2015 erhältlich.

Sechs himmlische Farben

Der Himmel und das Wetter waren Inspiration für die aktuelle Trendkollektion. Da sich die Nuancen des Himmels je nach Saison ändern, ist die diesjährige Collection in drei Herbst-/Wintertöne und in drei Frühlings-/Sommerfarben unterteilt. Selbstverständlich sind trotzdem alle Farben von September 2015 bis August 2016 erhältlich.

Die Trendfarben von medi 2015Herbst-/ Winterfarben

Sonnenorange: Das sonnige Orange lässt sich zu erdigen Tönen, winterlichen Stoffen und Mustern kombinieren.

Wolkenviolett: Sowohl zu klassisch geschnittenen violetten Kleidern, als auch zum trendigen Hippie-Look passt das Wolkenviolett.

Mondscheinblau: Bei der Arbeit, am Abend oder an der Weihnachtsfeier, das Mondscheinblau passt immer. Glänzende Stoffe setzen einen eleganten Kontrast zu dem dunklen Blau.

Medi TrendfarbenFrühling-/ Sommerfarben

Abendrosa: Das romantische Pastell-Rosa erinnert an einen Sonnenuntergang und lässt sich perfekt zu andern Pastelltönen und floralen Mustern kombinieren.

Himmelblau: Das erfrischende Blau des Sommerhimmels lässt sich vielseitig kombinieren.

Mitternachtsgrau: Das dezente Hellgrau lässt sich zu vielen Farben kombinieren und passt perfekt zu sommerlichen Party-Outfits.

Die Swarovski Elements

Auch in der Saison 2015/2016 gibt es neue Swarovski Elements. Lassen Sie sich vom geschwungenen „Blütenwind“ erfrischen, denn eleganten „Glitzerregen“ auf ihr Bein prasseln oder sich vom „Sonnentanz“ mitreissen.

Die mediven elegance

Die mediven CollectionTrendfarben sind für die mediven elegance Strümpfe erhältlich. Modebewusste Damen können so alle aktuellen Trends mit ihren medizinisch wirksamen Kompressionsstrümpfen kombinieren. Der mediven elegance in den Trendfarben ist als Strumpfhose, Knie- und Schenkelstrumpf erhältlich und das in den Kompressionsklasse 1 und 2.

Einführungsaktion

Die neuen mediven Trendfarben sind ab sofort bestellbar. Die erste Auslieferung erfolgt ab Mitte bis Ende September 2015. Nur für kurze Zeit gibt es die attraktiven Strümpfe zu knackigen Einführungspreisen. Profitieren Sie jetzt.

Die Venenoperation

Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Bleiben sie unbehandelt können zahlreiche Komplikationen wie Beinschwellungen, Schweregefühl, Hautveränderungen und Hautschäden bis hin zum offenen Bein oder Venenentzündungen auftreten. Eine Venenoperation kann diese Probleme vorbeugen.

Was passiert bei der Venenoperation?

Bei der Venenoperation werden geschädigte Gefässe entfernt oder verödet. Beschädigte Abschnitte der Stammvenen werden entfernt, während kleinere Seitenäste auch durch Einspritzen verödet werden können. Die eingespritzte Substanz lässt die Gefässwände verkleben, sodass die Krampfader verschlossen wird.

Es gibt mehrere Operationsschritte, die je nach Befund einzeln oder kombiniert angewendet werden:

  • Crossektomie: Zuführende Venenäste in der Leiste oder Kniekehle werden unterbunden.
  • Perforantesligatur: Die Perforansvenen verbinden das oberflächliche Venensystem mit dem tiefen Venensystem. Weisen diese Venen beschädigte Klappen auf, werden sie bei der Perforantesligatur unterbrochen.
  • Stripping der Stammvenen: Eine Sonde wird in die erkrankten Stammvenen eingeführt. Der Stripperkopf befestigt das Gefäss an der Sonde, sodass die Vene durch einen kleinen Hautschnitt aus dem Bein gezogen und entfernt werden kann.
  • Entfernung der Seitenäste: Erkrankte Seitenäste werden mit einem Häkchen entfernt, manchmal kommt auch die Sklerosierung zur Anwendung.

Verbesserte Durchblutung

Dass die Entfernung von Blutgefässen die Durchblutung verbessert erscheint für viele auf den ersten Blich unlogisch. Für ein besseres Verständnis muss man sich vor Augen führen, welche Vorgänge in Krampfadern ablaufen. Die Klappen in den erweiterten Gefässen funktionieren nicht mehr richtig, das venöse Blut „versackt“ in den Venen. Durch die Gefässwand wird Wasser ins Gewebe gedrückt was sich durch Schwellungen bemerkbar macht.

Werden die geschädigten Venen entfernt, fliesst das Blut vermehrt durch das tiefe Beinvenensystem und die verbliebenen gesunden Venen ab. Da kein Blut mehr in kaputten Venen liegen bleibt, wird die Durchblutungssituation trotz der Entfernung der Gefässe verbessert.

Kompressionsstrümpfe nach Venen-OP

Nach der Venenoperation werden vom Arzt Kompressionsstrümpfe verschrieben. Viele Kliniken werben damit, dass man nach Ihrer Operation nur während wenigen Wochen Strümpfe tragen „muss“. Dabei handelt es sich streng genommen um eine Fehlinformation der Patienten. Zwar sind die operationsbedingten Schwellungen und Beschwerden nach wenigen Wochen abgeklungen. Wer aber einmal an Krampfadern leidet, kann auch nach einer Entfernung wieder neue Krampfadern bekommen, da die Ursache (häufig vererbte Bindegewebsschwäche) nicht behoben werden kann. Durch regelmässiges Tragen von Kompressionsstrümpfen, auch lange nach der Operation, können die verbliebenen Venen unterstützt werden. Das Risiko an einer anderen Stelle noch einmal Krampfadern zu bekommen sinkt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Venenoperation und eine schnelle Genesung.