Kompressionsstrümpfe nach Thrombose

Die Thrombose stellt einen medizinischen Notfall dar der sofort einem Arzt vorgeführt werden muss um schwerwiegende Komplikationen wie die Lungenembolie vorzubeugen. Neben der Lungenembolie birgt die Thrombose aber noch eine weitere Komplikation, nämlich das postthrombotische Syndrom. Da es schleichend kommt und zu Beginn nur leichte Beschwerden macht, wird es von vielen Patienten nicht erkannt oder vernachlässigt. Die Nachsorge der Thrombose sollte deshalb immer Nachkontrollen beinhalten, die 6 und 12 Monate nach dem Ereignis durchgeführt und dann jährlich wiederholt werden, um Spätfolgen rechtzeitig zu erkennen.

Hier erfahren Sie wie das postthrombotische Syndrom entsteht, wie es behandelt wird und welche Strümpfe sich eignen.


Zusammenfassung

Nach einer Thrombose probiert der Körper das Blutgerinnsel (Thrombus) selbst aufzulösen, was eine Entzündung hervorruft und die Venenklappen schädigt. Wenn der Thrombus nicht ganz aufgelöst werden kann, verwächst er mit der Venenwand. Auch hier kann es zu einer Schädigung der Venenklappen kommen. Das Resultat ist in beiden Fällen ein gestörter Blutfluss. Dadurch erhöht sich der Druck im Venensystem und das postthrombotische Syndrom (PTS) wird begünstigen.

Als postthrombotisches Syndrom wird das Auftreten verschiedener Symptome nach einer Thrombose (Blutgerinnsel) bezeichnet. Die Symptome sind unter anderem:

  • Schwellungen
  • Hautverfärbungen
  • Hautverhärtungen
  • Sichtbare Venen im Fussbereich
  • weisse Narbenherde
  • Offenes Bein

Um die Symptome vorzubeugen wird die Kompressionstherapie eingesetzt. Kompressionsstrümpfe unterstützen die Venenfunktion und drängen Schwellungen zurück.

Treten bereits erste Symptome des PTS auf, müssen feste Kompressionsstrümpfe wie z.B. die Venosan 7002 oder mediven forte angewendet werden.

Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK) stellt eine Ergänzung zur klassischen Kompressionstherapie dar. Die Behandlung hat sich selbst in sehr schweren Fällen mit offenen Wunden als hochwirksam erwiesen.


Wie entsteht eine Thrombose?

Damit eine Thrombose entstehen kann, muss einer der drei Faktoren (Virchow-Trias) verändert sein:

  • Veränderte Gefässwand, Schädigung der Innenwand
  • Veränderte Strömungsgeschwindigkeit des Blutes (Hämodynamik)
  • Erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes durch veränderte Zusammensetzung (Hyperkoagulabilität)

Veränderte Virchov-Trias

Diese drei Faktoren können durch verschiedene äussere Einflüsse oder Erkrankungen relativ schnell verändert werden, etwa beim Spitalaufenthalt, auf Reisen, in der Schwangerschaft oder auch im Alltag. Venenentzündung (Phlebitis), Verletzungen, Medikamenteneinnahme, Rauchen, langes Sitzen oder Liegen (z.B. im Flugzeug, bei Krankheit), Krampfadern, zu wenig trinken oder eine erblich bedingte erhöhte Gerinnungsneigung sind nur einige Umstände die die Entstehung einer Thrombose begünstigen.

Häufig sind die tiefen Beinvenen betroffen

Am häufigsten entstehen Thrombosen in den tiefen Beinvenen. An der verletzten Gefässwand beginnt das Blut zu gerinnen. Durch die erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes wird die Gerinnung nicht gestoppt, sobald die Verletzung abgedeckt ist, sondern geht immer weiter, bis sich ein grosser Klumpen geronnenes Blut (Thrombus) gebildet hat. Dieser verstopft das Blutgefäss und kann sich in extremen Fällen vom Fuss bis ins Becken erstrecken (Mehretagenthrombose).

Symptome

Eine Thrombose zu erkennen ist für Patient und Arzt nicht immer einfach. Rötung, Wärme, Schwellungen und Schmerzen am Bein können auf eine Beinvenenthrombose hinweisen. Weiter können Schmerzen beim Druck auf die Fusssohle auftreten, Fieber, kalter Schweiss und Spannungsschmerzen im betroffenen Bein. Viele Patienten bemerken die Thrombose aber gar nicht, oder nehmen nur einen leichten muskelkaterartigen Schmerz wahr. Das ist der Grund dafür, dass viele Thrombosen unbehandelt bleiben.

Schädigung der Gefässe

Die Venen sind mehrschichtig aufgebaute Gefässe. Die Innenwand (Endothel) weist in den meisten Venen in regelmässigen Abständen eine starke Faltenbildung auf. Diese segelartigen, halbrunden Klappen sorgen dafür, dass venöses Blut nur in Richtung Herzen fliessen kann. Bei einer Thrombose werden Innenwand und Klappen oft geschädigt.

Selbstheilung mit Folgen

Der Körper probiert den Thrombus in der Regel selbst aufzulösen und das Gefäss so wieder durchgängig zu machen. Dadurch kommt es allerdings zu einer Entzündungsreaktion der Gefässwand. Weiter kann der Thrombus in den seltensten Fällen ganz aufgelöst werden. Die verbleibenden Teile des Gerinnsels verwachsen mit der Gefässwand.

In beiden Fällen kommt es zu einer Schädigung der filigranen Venenklappen. Das Blut wird nicht mehr am Rückfluss gehindert, was die Wadenpumpe unwirksam macht. Anders als bei gesunden Venen führt Bewegung bei geschädigten Venenklappen nicht mehr zu einem „Auspressen“ und damit einer Druckverminderung in den Gefässen (ambulatorische venöse Hypertonie). Auch die verbleibende Durchflussbehinderung kann zu einer Druckerhöhung in den umliegenden Gefässen führen. Unabhängig von der Ursache für die Druckerhöhung, führt sie zur Entstehung des postthrombotischen Syndroms.

Das postthrombotische Syndrom

Die oben beschriebenen Mechanismen führen zu einer Vielzahl von Symptomen, die wegen ihrer gemeinsamen Ursache als postthrombotisches Syndrom (PTS) bezeichnet werden. Die Einteilung des PTS erfolgt in der Regel in vier Stadien (nach Hach).

  • Stadium I: Schwellungsneigung
  • Stadium II: Veränderung des Unterhautgewebes
  • Stadium III: Veränderungen der Haut, Unterhaut und der Faszien
  • Stadium IV: Zusätzlich zu den Hautveränderungen kommt es zu chronischen offenen Wunden (Ulcus cruris venosum, „offenes Bein“) die nicht mehr spontan abheilen.

Unabhängig vom Stadium können Spannungsgefühle bis hin zu Schmerzen, veränderte Pigmentierung, gut sichtbare Venen im Fussbereich (Corona plebectatica), Schwellungen (Ödem) und Narbenherde (Atrophie blanche) auftreten.

Die ersten Symptome des postthrombotischen Syndroms treten bereits in den ersten Wochen bis Monaten nach der Thrombose auf, weshalb eine frühzeitige Untersuchung sinnvoll ist.

Therapie

Nach einer Thrombose wird das Bein standardmässig mit Kompression behandelt. Kompressionsstrümpfe versorgen das Bein während dem ganzen Tag mit einem wirkungsvollen Druck, der die Venenfunktion unterstützt und Schwellungen vorbeugt. Rechtzeitig begonnen und durchgeführt, kann die Kompressionstherapie helfen Hautveränderungen und offene Wunden vorzubeugen. Voraussetzung ist die Anwendung von geeigneten Kompressionsstrümpfen.

Die geeigneten Strümpfe

Kompressionsstrümpfe unterscheiden sich nach verschiedenen Merkmalen. Die Kompressionsklasse gibt an, wie hoch der Druck an der Fessel ist. Nach einer Thrombose wird eine Kompressionsklasse II, manchmal auch III benötigt. Weiter kann zwischen Strumpfhosen, Knie- und Schenkelstrümpfen gewählt werden. Je nach Lokalisation der vorangegangenen Thrombose wird ein anderes Modell benötigt. In der Regel wird ein Strumpf empfohlen, der den gesamten von der Thrombose betroffenen Beriech behandelt. Weiteres Unterscheidungskriterium ist die Stiffness (Festigkeit), der bei der Wahl des Strumpfs oft viel zu wenig Beachtung zugemessen wird, obwohl sie für den Therapieerfolg entscheidend ist.

Vorbeugend

Ist eine kleinere, regional begrenzte Thrombose aufgetreten und die Durchlässigkeit der Gefässe nach kurzer Zeit wieder recht gut hergestellt (muss durch den Arzt beurteilt werden), können feine, hochelastische Kompressionsstrümpfe zur Prophylaxe getragen werden. Sie unterstützen die Venenfunktion und helfen die Entstehung des postthrombotischen Syndroms vorzubeugen. Sehr komfortabel sind beispielsweise die Strümpfe Venosan 4002, Sigvaris Magic, mediven elegance oder Juzo soft, für Herren mediven for men.

Bei postthrombotischem Syndrom

Sind bereits erste Zeichen eines postthrombotischen Syndroms erkennbar, ist ein hochelastischer Strumpf nicht geeignet. Er würde im geschwollenen Gewebe einschneiden und verliert gegen Abend zu sehr an Spannkraft. Hier ist ein Strumpf mit hoher Stiffness gefragt. Geeignet sind z.B. die Venosan 7002, mediven forte, Varisan Top Cotton, Sigvaris Traditional oder Juzo Dynamic.

Hohe Stiffness bei Schwellungsneigung

In sehr seltenen Fällen, bei starken Schwellungen sind flachgestrickte Kompressionsstrümpfe zu empfehlen. Sie bieten einen noch konstanteren Druck im Tagesverlauf und können Schwellungen zuverlässig verhindern. Im Konfektions- und Massgrössen erhältlich sind Venosan Perlflor und Juzo Expert.

Bei offenem Bein am besten geeignet sind Ulcus-Set’s. Sie bestehen immer aus zwei Unterstrümpfen (zum Wechseln) und einem festen Überstrumpf. So wird eine hochwirksame Therapie gewährleistet, der Strumpf ist aber gleichzeitig einfach anzuziehen und wird von der Krankenkasse zusätzlich zu den 2 Paar normalen Kompressionsstrümpfen vergütet.

Was bewirken die Strümpfe?

Kompressionsstrümpfe haben einen genormten Druck, der an der Fessel am stärksten ist und gegen oben hin abnimmt. Dadurch wird der venöse Blutfluss begünstigt. Die Versorgung des Gewebes wird verbessert und so Ablagerungen, Verhärtungen und Verfärbungen der Haut vorgebeugt. Weiter reduzieren feste Kompressionsstrümpfe Schwellungen.

AIK als Ergänzung

VASOprime AIKTrotz Kompressionstherapie mit Strümpfen leiden manche Patienten mit postthrombotischem Syndrom an Schmerzen, Schwellungen die gegen Abend zunehmen und offenen Wunden die nicht selbständig abheilen. Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK) hat sich hier als wirksames Mittel erwiesen. Durch eine mehrkammerige Manschette wird der Druck langsam vom Fuss zum Oberschenkel hin aufgebaut und unterstützt den Transport von venösem Blut in Richtung Herzen. Die Durchblutung wird verbessert, Schwellungen werden reduziert und die Heilungsrate von offenen Wunden stark erhöht.

Entdecken Sie das schweizweit grösste Strumpfsortiment und eine kompetente ärztliche Beratung im Shop.

AIK die etwas andere Kompressionstherapie

Juckreiz durch Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe sind heute aus hochwertigen Materialien gefertigt und schonen die Haut. Dennoch kommt es bei manchen Strumpfträgerinnen und –Trägern gelegentlich zu Juckreiz. Wir zeigen Ihnen mögliche Gründe dafür auf und geben Ihnen Tipps, um das Problem zu beheben.

Jucken während dem Tragen

Kompressionsstrümpfe liegen eng auf der Haut. Dadurch und durch das Scheuern beim Anziehen kann die Haut belastet und ausgetrocknet werden was zu Juckreiz führt. Glücklicherweise kann das Problem mit einigen einfachen Massnahmen meist nachhaltig behoben werden.

Das hilft:

Strümpfe die nicht jucken

Welche Strümpfe nicht Jucken hängt von der Haut und den individuellen Bedürfnissen ab. In der Regel sind aber Modelle mit feinem Maschenbild (z.B. Venosan 4002, Sigvaris Magic, mediven elegance) angenehmer zu tragen und jucken weniger. Bei Personen die Kunstfasern auf der Haut schlecht vertragen, könne Modelle mit Baumwolle (z.B. Sigvaris Cotton, Venosan 7002) besser sein. Hier ist das Gestrick so gefertigt, dass die Baumwolle innen auf der Haut zu liegen kommt, während die Kunstfasern eher in der „äusseren Schicht“ des Gestricks zu finden sind.

Täglich waschen

Kompressionsstrümpfe sollten nach jedem Tragen gewaschen werden, damit die Wirksamkeit erhalten bleibt. Die gute Hygiene wirkt sich aber auch positiv auf die Hautgesundheit aus und kann Juckreiz verhindern. Die während dem Tragen ins Gestrick gelangten Hautschuppen werden bereits beim ausspülen beseitigt.

Mildes Waschmittel verwenden

Anders als andere Kleidungsstücke liegen Kompressionsstrümpfe sehr eng am Körper an. Verwenden Sie milde Waschmittel und keine Weichspüler, damit die Haut nicht belastet wird. Zudem sollte beachtet werden, dass nicht zuviel Waschmittel verwendet wird.

Anziehhilfe verwendenAnziehhilfe

Beim Hochziehen der Strümpfe werden viele Hautschuppen abgerieben, das kann zu trockener Haut führen. Anziehhilfe (z.B. Doff n’Donner) legen den Strumpf sanft ans Bein verhindern Scheuern während dem Anziehen.

Beine rasieren

Viele Damen rasieren Ihre Beine nur gelegentlich. Die Stoppeln können unter den Strümpfen aber zu Juckreiz führen. Probieren Sie am besten aus, ob sich der Juckreiz legt wenn die Beine immer gut rasiert sind.

Haftrand juckt

Schenkelstrümpfe werden in der Regel mit Haftrand getragen. Das breite Band mit Silikonbeschichtung gibt dem Strumpf sicheren Halt. Bei empfindlicher Haut und im Sommer bemerken mache Frauen aber, dass die Haut unter dem Haftrand gerötet ist und juckt.

Das hilft:

Verschiedene Haftränder

Die meisten Hersteller bieten für ihre Schenkelstrümpfe mindestens zwei verschiedene Haftränder an. Noppenhaftränder haben kleine Haftpunkte, dazwischen wird das Bein nur von einem Textilband bedeckt. Deshalb sind Noppenhaftränder hoch atmungsaktiv. Spitzenhaftränder haben häufig durchgehende Silikonstreifen, die zwar nicht atmungsaktiv sind, aber dafür kaum Abdrücke auf der Haut hinterlassen. Probieren Sie am besten verschieden Haftränder aus, um den für Sie passenden zu finden.

Verschiedene Haftränder bei Strümpfen gegen Jucken

Andere Variante

Kompressionsstrumpfhosen haben die gleiche oder eine leicht bessere Wirksamkeit wie Schenkelstrümpfe. Ausserdem gibt es Schenkelstrümpfe ohne Haftrand mit Hüftbefestigung. Wer den Haftrand gar nicht verträgt, weicht am besten auf eine dieser Varianten aus.

Juckreiz nach dem Ausziehen

Nach dem Ausziehen hinterlassen Kompressionsstrümpfe manchmal einen „geriffelten“ Abdruck auf dem Bein. Das kann zu Juckreiz führen.

Das hilft

HautpflegeHautpflege gegen Juckreiz

Pflegen Sie die Beine regelmässig mit einer Hautpflegelotion. Cremen Sie die Beine am besten am Abend nach dem Ausziehen der Strümpfe ein, um eine Beschädigung des Strumpfs zu vermeiden und den Juckreiz sofort zu lindern.

Wir sind sicher, dass Sie mit diesen Tipps den passenden Strumpf finden und ihn ohne Juckreiz tragen können.

Bewegung gegen schwere Beine

Schwere Beine kennt fast jeder. Oft kommen sie vor, wenn man lange sitzt und grundsätzlich an Bewegungsmangel leidet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Beine wieder in Schwung bringen.

Die Muskelpumpe

Bewegung gegen schwere BeineDas arterielle Blut versorgt die Muskeln und das Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff. „Verbrauchtes“, venöses Blut ist für den Abtransport von Abbauprodukten zuständig. Der Blutkreislauf, der für diesen Stofftransport notwendig ist, wird vom Herzen angetrieben. In den Beinen wird er zudem von der Muskelpumpe unterstützt. Bei jedem Schritt ziehen sich die Muskelbäuche zusammen und pressen so die zwischen den Muskeln verlaufenden Venen zusammen. Klappen in den Venen sorgen dafür, dass das Blut gegen „oben“ in Richtung Herz weitergepresst wird und nicht in Richtung Fuss.

Wer sich wenig bewegt, betätigt auch die Muskelpumpe nicht. In der Folge ist der Blutfluss verlangsamt. Es kann vermehrt Flüssigkeit aus den Venen austreten, was zu Schweregefühlen und leichten Knöchelschwellungen führt.

Regelmässig Bewegen für vitale Beine

Die meisten Berufe verlangen, dass man den ganzen Tag steht oder sitzt. Das ist eine Belastung für die Beine und Venen. Regelmässige Bewegung hilft Schweregefühle vorzubeugen. Ideal sind täglich mehrere Bewegungseinheiten von mindestens 10 Minuten. Bewältigen Sie den Arbeitsweg wenigstens teilweise zu Fuss und nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang.

Achtung: Wenige Schritte, wie es z.B. Coiffeure täglich machen, wirken sich leider nicht positiv auf die Venen aus, da die Wadenpumpe zu kurz aktiviert wird.

Schwere Beine trotz Bewegung

Manche Personen haben trotz täglicher Bewegung schwere Beine. Bei einigen ist exzessives Sporttreiben sogar der Auslöser für die Symptome. Bei Extrembelastungen wie z.B. einem Marathon ist das durchaus normal. Treten schwere Beine bei normaler Belastung auf, kann das ein Hinweis auf eine beginnende Venenschwäche sein. Sprechen Sie Ihren Hausarzt bei der nächsten Konsultation am besten auf Ihre Beschwerden an.

Strümpfe gegen schwere und müde BeineStrümpfe helfen bei Venenschwäche

Treten schwere, müde Beine trotz täglicher Aktivität auf, können leichte Stützstrümpfe die Beine unterstützen. Die moderate Kompression begünstigt den venösen Blutfluss, sodass sich die Beine auch am Abend noch leicht und vital anfühlen.

Kommen die Symptome im Zusammenhang mit Krampfadern vor, bieten Kompressionsstrümpfe die wirkungsvollere Hilfe. Sie haben einen genormten Druckverlauf und verbessern die venöse Durchblutung nachweislich. Weiter kann das Fortschreiten des Venenleidens gebremst werden.

Stützstrümpfe oder Kompressionsstrümpfe?

Vorteile von Strümpfen nach der OP

Krampfadern müssen früher oder später operativ entfernt werden. Manche Patienten, oft Frauen, entscheiden sich eher früher für den Eingriff, auch aus ästhetischen Gründen. Andere warten lieber länger, bis sich durch die geschlängelten Venen ein offensichtlicher gesundheitlicher Nachteil ergibt. Unabhängig vom Operationsgrund ist die Nachversorgung. In der Nachbehandlung sind Kompressionsstrümpfe ein wichtiges Mittel. Wir zeigen Ihnen wieso!

Die Venenoperation

Die Venenoperation verläuft grob in vier Schritten, wobei nicht bei jeder OP zwingend jeder Schritt durchgeführt werden muss.

  • Perforantesligatur: Die Verbindungsvenen zwischen oberflächlichem und tiefem Venensystem werden durchtrennt, sofern diese beschädigt sind.
  • Krossektomie: Die Venenäste in der Leiste (oder Kniekehle) werden durchtrennt.
  • Stripping: Die erkrankten und zuvor „ausgeschalteten“ grossen Venenabschnitte werden entfernt. Dazu wird eine Sonde in die Vene eingeführt, an deren Ende befestigt und anschliessend zusammen mit der kranken Vene herausgezogen. Je nach Klinik wird eine andere Sonde verwendet. Eine Variante ist beispielsweise die Kryosonde, die auf -85° gekühlt werden kann, sodass sie am Ende der Vene „anfriert“.
  • Entfernen der Seitenäste: Kleinere Venen werden am Ende der Operation mit einem Häkchen entfernt. Manche Kliniken bieten auch eine Sklerosierung mit Schaum oder Hitze an. Werden Besenreiser separat behandelt, kommt oft die Schaumsklerosierung oder Behandlung mit Laser zur Anwendung.

Strümpfe für die Nachbehandlung

Nach der Operation folgt die Heilungsphase. In den ersten Tagen werden die Beine eingebunden, um Nachblutungen im Operationsbereich möglichst zu verhindern. Danach sollten für mehrere Wochen Kompressionsstrümpfe getragen werden. Leider haben die Strümpfe bei manchen Patienten zu Unrecht ein schlechtes Image, weshalb manche Kliniken damit werben, dass man nach ihren Operationen keine Strümpfe braucht. Das darf als schlechter Werbetrick angesehen werden, denn die Notwendigkeit von Strümpfen nach der Venenoperation ist gut untersucht und bestätigt. Wir zeigen Ihnen die Vorteile der Strümpfe während der Nachbehandlung auf.

Thromboseprophylaxe

Während 6 Wochen nach einer Operation neigt das Blut eher dazu zu gerinnen. Das macht durchaus Sinn, um Blutungen zu vermeiden. Gleichzeitig ist das Risiko eine Thrombose (Blutgerinnsel) zu bekommen erhöht. Strümpfe helfen Thrombosen vorzubeugen.

Schnelle Heilung

Die unvermeidbaren Blutergüsse nach der Venen-OP bereiten Schmerzen. Unbehandelt können sie sich ausserdem verhärten, abkappseln und entzünden. Strümpfe fördern den Abbau von Hämatomen und tragen so zu einer schnellen Heilung bei. Schmerzen werden gelindert.

Schöne Beine

Für ein perfektes Operationsergebnis ist auch die Nachbehandlung entscheidend. Wer nach der Operation Strümpfe trägt unterstützt den Heilungsprozess und damit ein gutes, ästhetisches Ergebnis.

Die richtigen Strümpfe finden

Fein, bequem und attraktiv – diese drei Attribute beschreiben moderne Kompressionsstrümpfe perfekt. Dünnes, elastisches Gestrick sorgt für einen angenehmen Tragekomfort. Ein feines Maschenbild und modische Farben gewährleisten eine attraktive Erscheinung.

Die Auswahl an Kompressionsstrümpfen ist gross. Es gibt für Damen und Herren die richtigen Strümpfe, die bequem sind und zum eigenen Stil passen. Das schweizweit grösste Sortiment lässt sich heute online finden und ganz bequem nach Hause bestellen.

Besuchen Sie kompressionsstruempfe.ch und lassen Sie sich beraten!

Die Krampfaderoperation und die Nachbehandlung

Ultraleichte Sportsocken für den Sommer

Der Sommer kommt und die Temperaturen steigen. Selbst wenn das Training auf den Abend verschoben wird, ist es draussen noch heiss. Damit Sie trotz Wärme nicht auf die unterstützende Wirkung von Sportkompressionssocken verzichten müssen, bieten viele Marken ultraleichte Versionen ihrer beliebtesten Sportsocken. Lassen Sie sich von den Ultralight Socken überzeugen.

CEP Ultralight run

CEP ultralight run socksDas CEP Sportsockensortiment umfasst gleich vier Lauf-/Multisport-Socken in Ultralight Qualität. Neben den Kniestrümpfen sind short cut und noshow Socks, sowie calf Sleeves in Ultralight Qualität erhältlich. Das CEP Ultralight Gestrick ist am ganzen Bein und auf der Fussoberseite besonders fein und atmungsaktiv. Spezialfasern mit hydrophoben Eigenschaften sorgen für ein trockenes, kühles Hautgefühl. Lediglich die Fusssohle und der Bereich der Achillessehne sind leicht gepolstert um Druckstellen durch die Turnschuhe zu vermeiden.

Full Socks racing ultra light

Full Sock ultralight CompressportDie Compressport Laufsocken überraschen mit einem neuen ultralight Konzept. Das fast transparente Gestrick an der Wade ist von schmalen Streifen aus etwas festerem Gestrick durchzogen. Diese festeren Zonen sorgen für eine muskelstabilisierende Wirkung, während die Luft dazwischen gut zirkulieren kann. So werden Stabilität und ein frisches Tragegefühl optimal vereint. Dank dieser innovativen Technik ist es Compressport gelungen einen atmungsaktiven, erfrischenden Sportsocken aus nur 22g Material herzustellen.

Pro Racing Socks Ultralight

PRS Ultralight CompressportDie Pro Racing Socks (PRS) Ultralight wurden auf Anregung von Pro Tour Radfahrer Joaquim Rodriguez entwickelt. Sie wiegen nur 12 Gramm und bieten dennoch optimale Unterstützung für den Fuss. Das ArchStim Gestrick stabilisiert das Fussgewölbe, während verschiedene Zonen mit 3D Dots den Fuss vor Druckstellen schützen. Blasenbildung wird durch den sicheren Halt ebenfalls vorgebeugt. Die mid-cut Socken sind in einer Variante für Läufer (Pro Racing Socks Ultralight Run) und einer für Radfahrer (PRS ultralight bike) erhältlich.

CEP Outdoor Light Merino Socks

CEP Outdoor Light MerinoUltraleichte Wandersocken – geht das überhaupt? Was auf den ersten Blick nicht zusammenpassen mag, hat CEP grandios umgesetzt. Die Outdoor Wandersocken bieten mit Protektoren an Fussohle, Zehen und Knöchel besten Schutz vor Druckstellen. Das Gestrick am Bein ist relativ dünn gehalten. Durch die Kombination von Merinowolle und Funktionsfasern wird die Temperaturregulierung der Haut im sommerlich milden Bergklima begünstigt.

Entdecken Sie das schweizweit grösste Kompressionssportsocken-Sortiment bei kompressionsstruempfe.ch.